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Die Verwandlung der Necessitas Complexionis von Thierry von Chartres zu Nikolaus von Kues Ein Versuch zur Systematisierung der modi essendi-Lehre

Artículo

Fecha
2015
Editorial y Lugar de Edición
Paulinus
Revista
Mitteilungen und Foschungsbeiträge der Cusanus-Gesselschaft, vol. 34 (pp. 265-284) - ISSN 0590-451X
Paulinus
ISSN
0590-451X
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In den Kommentaren des Theodoricus Carnotensis zu De Trinitate von Boethius findet sich eine Lehre über vier modi essendi. Deren Terminologie ist im Wesentlichen auch bei Nicolaus Cusanus zu finden. Die Cusanus-Werke, in denen die vier ?modi? wörtlich vorkommen, sind: De docta ignorantia II (1440), De coniecturis (1442), De mente (1450) und De ludo globi (1463). Ebenfalls findet sich die Lehre im anonymen Traktat: Fundamentum naturae quod videtur physicos ignorasse, den Maarten Hoenen... In den Kommentaren des Theodoricus Carnotensis zu De Trinitate von Boethius findet sich eine Lehre über vier modi essendi. Deren Terminologie ist im Wesentlichen auch bei Nicolaus Cusanus zu finden. Die Cusanus-Werke, in denen die vier ?modi? wörtlich vorkommen, sind: De docta ignorantia II (1440), De coniecturis (1442), De mente (1450) und De ludo globi (1463). Ebenfalls findet sich die Lehre im anonymen Traktat: Fundamentum naturae quod videtur physicos ignorasse, den Maarten Hoenen 1995 als Vorlage von De docta ignorantia vermutete. In diesem Traktat finden sich die Kapitel VIII bis X von De docta ignorantia II mit geringen Varianten wieder. Abgesehen von der problematischen Beziehung zwischen beiden Texten ?die ich in diesem Beitrag nicht behandeln werde ? finden wir in beiden eine kritische Rezension der Lehre, die zwei ihrer Termini besonders betrifft, nämlich: die necessitas complexionis und die possibilitas absoluta. Die necessitas complexionis ist seinerseits der Terminus, der vor allem bei Cusanus eine große Wandlung durchmacht. Mit diesem Beitrag möchte ich etwas Licht in das begriffliche Dunkel der necessitas complexionis bringen, wobei mir die Verwandlung des Begriffs als roter Faden dient. Hierzu werde ich diesen roten Faden zuerst (I) in den Kommentaren des Theodoricus zu De Trinitate aufzeigen. Zweitens werde ich versuchen (II), die Rolle desselben Begriffes im Kontext der Lehre, die von Cusanus in De docta ignorantia II dargestellt und kritisiert wird, herauszuarbeiten. Zuletzt werde ich (III) dessen Funktion in De mente entsprechend auslegen.
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